Team Albania auf der ECER 2016

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Mitte April flog das erste Botball Team Albaniens nach Wien zur Teilnahme an der ECER 2016, European Conference on Educational Robotics. Während dieser Veranstaltung wurde auch ein Botball Tournament abgehalten.
In dem Workshop konnten die 10 Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse lernen, wie die Roboter aus verschiedenen LEGO- und Metallteilen gebaut werden können, wie der Controller zu programmieren ist, um die Sensoren und Aktoren richtig anzusteuern. Außerdem wurden den Schülerinnen und Schülern die Spielregeln des Tournaments erklärt.
Nach dem Workshop wurde 4 Stunden die Woche außerhalb des regulären Unterrichts, immer unter der Aufsicht des Betreuungslehrers und Projektleiters Dominik Höbert, an den Robotern gearbeitet. Der Lehrer dient aber nur als Konfliktlöser oder Ansprechperson in Notfällen. Das Arbeiten an den Robotern sollte möglichst selbstständig ablaufen. Die Schüler haben sich nun eine Strategie für das Botball Tournament überlegt. Darauf aufbauend musste die Roboterhardware aufgebaut werden. Mit den im Set vorhandenen Controllern konnten zwei Roboter gesteuert werden. Es wurden Teams gebildet und Aufgaben zugeteilt, zum Beispiel für Hardware, Software, Strategie oder Dokumentation. Für die Hardware musste mit Motoren und Rädern eine fahrbare Plattform gebaut werden. Mit Servomotoren, Zahnrädern und anderen mechanischen Teilen wurden Greifarme zusammengestellt und mit Sensoren verbunden.
Dann musste alles noch programmiert werden. Während dieser Zeit haben die Schüler spielerisch viel über Technik, Mechanik, Elektronik und Softwareentwicklung gelernt, aber auch sehr viele wichtige Softskills, die von Technikern verlangt werden, wie Problemlösungskompetenz, Teamwork, empirisches und logisches Denken kennengelernt.

Durch Sponsoren konnten die Schüler Tea Beqi, Arens Demaliaj und Edmond Hasanaj unter Aufsicht von Emirjola Kashi und Dominik Höbert mit den Robotern nach Wien zur ECER geschickt werden. In den Wochen kurz vor der ECER musste die Stundenwochenanzahl, aufgrund des Ehrgeizes und der Motivation der Schüler bei dem Wettbewerb gut abzuschneiden, drastisch erhöht werden. Die Challenge der Roboter besteht darin autonom verschiedene Aufgaben zu lösen und damit Punkte zu machen. Es können zum Beispiel verschiedene Gegenstände aufgesammelt werden und an bestimmten Orten abgelegt werden. Oder es müssen Sachen sortiert werden oder eine Steigung muss erklommen werden. Die ECER selbst war eine anstrengende Woche mit vollem Programm. Für unser Team hat es am Anfang viele Niederlagen, und erst nach der Eingewöhnungsphase in der Mitte der Woche erste Erfolge gegeben. Es hat aber dann für den Einzug ins Finale gereicht. Für die Schüler war das alles sehr stressig und emotional und sie haben sich über die gute Endplatzierung sehr gefreut. Außerdem hat Arens an der neuen Underwater Challenge teilgenommen und den zweiten Platz belegt. Dabei galt es, einen Unterwasserroboter durch ein kleines Labyrinth zu steuern und dabei Punkte zu machen. Dieser Bewerb war noch sehr experimentell. Es konnten noch weitere Erfolge verzeichnet werden. Unser Team erhielt einen Junges Award für das herausstechendste Rookie Team, und unsere Teamleaderin Tea erhielt den Woman in Technology Award. Daneben blieb noch ein bisschen Zeit, sich Wien anzusehen, da die Schüler das erste Mal in der Hauptstadt Österreichs waren.

25. April 2016
Dominik Höbert, BSc

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