Robotik Workshop

Anfang Februar fand auf der österreichischen Schule ein Robotik Workshop für zehn ausgewählte Schüler der 2. Klassen statt. Innerhalb von drei Tagen wurde ihnen von Timon Höbert, Mitarbeiter von PRIA (Practical Robotics Institute Austria), die Grundzüge der Mechanik und Programmierung von Robotern beigebracht. Das Botball Roboterset enthält zwei Programmierbare Controller an den Sensoren und Aktoren, also Motoren und Servos, angeschlossen werden können. Berührungs- oder Lichtsensoren dienen zur Erfassung der Umgebung.
Zur Verbindung dienen verschiedene Metalteile sowie LEGO Technik. Zusammengefasst können damit die verschiedensten Roboter zusammengebastelt werden, die unterschiedlichste Aufgaben lösen können. Die Spreu vom Weizen trennt sich aber erst bei der Programmierung. Erst eine zuverlässige und anpassungsfähige Programmierung lässt einen autonomen Roboter die Aufgaben zuverlässig lösen. Schon der allererste Roboter wehrt sich vehement der Schwarzen Linie auf dem Fußboden zu folgen. Aber schon nach nur ein paar Anpassungen läuft er der Linie hinterher als hätte es nie etwas anderes gegeben. Der zweite Roboter wurde auf die Basis eines Staubsaugerroboters gebaut. Die darin verbauten Sensoren lassen in vor Wänden und Abgründen anhalten. Aber auch dafür muss eine intelligente Software erstellt werden. Der nächste Roboter ist in der Lage, durch einen von den Schülerinnen und Schülern selbst konstruierten Greifarm Objekte aufzuheben und an einem anderen Ort wieder abzusetzen. Aber die Zeit verfliegt, wenn man Spaß hat, und so waren die 3 Tage viel zu schnell vorbei. Zum Abschluss wurde noch eine Strategie entwickelt wie das Botball Tournament am besten gespielt werden soll.

Die Schülerinnen und Schüler waren bis zum Ende höchst motiviert und wollten gar nicht mehr aufhören zu basteln und zu programmieren. In nur dieser kurzer Zeit von 3 Tagen haben sie sich in die Materie der Robotics eingearbeitet und dabei viel über Mechanik, Elektronik und Softwareentwicklung gelernt. Aber auch andere wichtige Eigenschaften wurden gefördert. Logisches Denken, dreidimensionale Vorstellungskraft, Arbeiten im Team und wichtige Problemlösungskompedenz. Die weitere Entwicklung der Roboter wird nun in den nächsten Wochen in der Freizeit stattfinden, um dann die österreichische Schule in Albanien bei den Wettkämpfen in Wien gut zu vertreten.

12. Februar 2016
Dominik Höbert, BSc

 

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