Projekt zum Thema “Kommunismus”

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Die Vergangenheit sollte nicht in Vergessenheit geraten, da sonst die Gefahr einer Wiederholung der Geschichte besteht.
Wenn man über die kommunistische Zeit spricht, sind in Shkoder für viele Menschen noch heute die Leiden und die unmenschlichen Folterungen, die 50 Jahre lang ein ganzes Volk betroffen haben, frisch im Gedächtnis.
Unseren SchülerInnen gelang es nach langer Arbeit, fünf Interviews mit Opfern der grausamsten Diktatur des letzten Jahrhunderts in Europa aufzunehmen und zu bearbeiten

Nach mehreren Monaten Vorbereitung präsentierten die Jugendlichen unserer Schule am Samstag im Museum des Gedächtnisses in Shkodra ihre Arbeit im Rahmen der Veranstaltung “Shkodra erinnert sich”. Den Anwesenden wurden Bilder und Interviews von Menschen gezeigt, die jahrelang in den Gefängnissen des kommunistischen Regimes gelitten hatten.

Anwesend war bei dieser Veranstaltung auch der stellvertretende Botschafter der OSZE in Albanien, Robert Wilton, der die jungen Menschen ermutigte, die Vergangenheit gut zu kennen, um in eine sichere Zukunft zu gehen.

Es ist nicht leicht, über eine schmerzhafte Vergangenheit zu sprechen, aber die Gesellschaft muss noch Bekenntnisse und Geständnisse von Zeugen hören, um sich die Menschenrechtsverletzungen unter einer schrecklichen Herrschaft bewusst zu machen.

Die Bürgermeisterin von Shkodra, Frau Voltana Ademi, sagte bei der Veranstaltung: „Es ist nötiger denn je, dass wir über die Vergangenheit lesen und forschen, damit sie sich niemals wiederholt“.

Hajro Plaku

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